Ferienlager 2019
... für Alle von 7 bis 15 Jahren 

Tagebuch Ferienlager Spreewald

Montag, den 29.07.2019

Alle von uns sind gut im Camp angekommen. Wir sind 48 Kinder und fünf Betreuer.

Nach der Anreise hieß es erstmal Betten beziehen. Das war für manche schon eine Herausforderung, mit gegenseitiger Hilfe, auch von den Betreuern, hat aber jede Decke und jedes Kissen eine schöne frische Haut bekommen.

Zum Mittag gab es Kartoffelsuppe mit Würstchen. 

Wir gingen auf Shooppingtour in einen Netto und kauften uns die tollsten Dinge. Die Reihe mit Süßigkeiten und Chips war zu diesem Zeitpunkt sehr gut besucht. 

Nachdem Alle ihre Erungenschafften gut verstaut haben ging es zum Minigolfanlage. Dort schoßen wir die kleinen Bälle weeeeiit über die Wiesen, naja eher viele kurze und präzise Stöße waren von Nöten um den winzigen Ball durch den schwierigen und trickreichen Parkour zu manövrieren.

Zur gleichen Zeit war auch im Camp etwas geschehen. Durch das schwülwarme Wetter erhitzte sich schnell die erste Wasserschlacht und wir gingen Baden in der Spree. Die Betreuer hatten immer ein Auge auf uns, während wir uns ungehindert in die Fluten stürzten.

Bevor es zum Abendbrot ging spielten einige von uns noch etwas Tischtennis oder Billiard. 

Ein Lagerfeuer an der Spree ist ein wunderschöner Anblick. Wir konnten uns Stockbrot und Marshmallows grillen und so fand der Abend einen ruhigen Ausklang.

Nun ab in die Federn. Mal sehen was uns Morgen erwartet. 


Dienstag, den 30.07.2019

Heute ging es früh morgens, das erste Mal, zum Frühstück, Es war reichlich und alle sind satt geworden.

Gleich danach teilten wir die Gruppe in Jungs und Mädchen auf und los ging die Reise. Die Mädchen liefen zum Museum und konnten sich die lokale Geschichte genauer betrachten. Der Museumsführer hatte ein paar tolle Geschichten auf Lager. Zur gleichen Zeit paddelten die Jungs mit den Kanus den Mädchen hinterher. Durch die große Gruppenanzahl musste sich die Gruppe bei beiden Beschäftigungen aufteilen. Als die Jungs ankamen waren die Mädchen mit ihrer Führung durch und es konnte getauscht werden. Also paddelten die Mädchen zurück ins Lager und die Jungs konnten sich im Museum umsehen, um danach zurück ins Lager zu spazieren.

Als die Jungs im Lager ankamen wurden sie von den Mädchen überrascht und mit Pistolen und Kanonen umstellt. Es entstand eine riesige Wasserschlacht und die Meisten hatten ihren Spaß. Auch die Betreuer haben eine ordentliche Husche ab bekommen. Nach dem Mittagessen war es sehr ruhig im Lager, alle sammelten ihre Kräfte für den restlichen Tag. 

Mit den Großen ging es dann auf die Spree. In Zweierkajaks legten wir eine Strecke von 3 km zurück und kamen erst zum Abendbrot wieder. Die Kleinen fanden das sehr unfähr, nachdem sich ihre Aufregung gelegt hatte, spielten sie aber vergnügt im Camp weiter. 

Als die 24 großen Kinder zurück waren gab es erstmal Abendessen. Die Betreuer berieten sich wie sie ihre Untat wieder gut machen konnten.

So durften die Kleineren nach dem Abendessen auf große Paddeltour, während die großen Werwolfe und Hexen beschwohren und der Jäger auf die jagt ging.

Die kleinen Paddler waren viel sicherer in ihren Booten, so das sogar ein kleiner Wettkampf stattfand, wer denn das schnellste Team ist. Man musste sich gut absprchen um zu gewinnen. Ein mega Spaß.

Der Abend fand seinen Ausklang als alle wieder wohlbehalten am Lagerfeuer saßen, man über den Tag sprach und nach ein paar Werwölfe vernichtet wurden.


Mittwoch, den 31.07.2019

Nach dem Frühstück ging es mit der Bahn nach Lübben in die Spreelagune. Das ist ein künstlich geschaffener Badeteich mit einem kleinen Kanal. Wir spielten im Wasser und sprangen vom Steg. Ein fröhliches Geplansche war das. 

Zum Mittag gab es unsere mitgebrachten Lunchpakete und alle machten zusammen ein Picknick. Es gab Getränke, eine Wurst, Käsebrötchen und Obst.

Danach konnten wir uns am Imbiss noch Eis und Andenken kaufen, sogar Gurken gab es da... ob da ein Zusammenhang besteht?!

Dann ... plötzlich ein Regenschauer...also fuhr ein Teil von uns schnell zurück mit der Bahn. Die Anderen planschten eifrig weiter. Einmal nass, immer nass war die Devise, da wars egal ob von oben oder von unten!

Als Alle wieder im Lager angekommen waren gab es eine kleine Erholungspause. Einige spielten Karten oder lasen und malten. 

Zum Abendbrot gab es dann Nudeln mit Tomatensoße, die eigentlich unser Mittag hätten sein sollen.

Beim DVD-Abend konnte gewählt werden zwischen einer Früh- und einer Spätvorstellung. Es gab einmal ein Baby, das denkt es wäre der Boss und einmal ein junger Azubi, dessen Chef denkt das die Russen kommen. Schwierige Entscheidung. 

Jeder der gerade nicht gefesselt war, bereitete Mitternachtshäppchen vor. Diese bestanden aus Gemüseschnipsel, die in Alufolie gewickelt, in glühenden Kohlen gegart wurden.

Es war sehr lecker. Alles ist leer geworden. Von Paprika bis Maiskolben, selbst jede Kartoffel und sogar der Kohlrabie... alles ratzeputz aufgefuttert.

Es gab auch zweierlei Stockbrot, eins mit Rosinen und eins mit Schinken. Auch das war sehr toll. Die Stockbrote sind sehr gut gelungen und wir waren stolz, da es so gut funktioniert hat.

In der Nacht ereignete sich Schauriges. Eine gruselige Gestalt schlich sich um unser Camp und erschreckte die Betreuer und einige Kinder, aber das Schlimmste, er hat von allen Mädchen die Schuhe geklaut und durcheinander gebracht und auch noch versteckt. Dieser Schlingel, wenn wir den Morgen erwischen. Die Mädchen denken das es die Jungs waren... na ob das stimmt. Fortsetzung folgt...


Donnerstag, den 01.08.2019

Nach dem Frühstück gingen wir mit einem Ranger auf große Tour. Wir fingen Fische und Krebse mit einem Netz und könnten sie uns unter einer Lupe anschauen. Der Fachmann erklärte uns viele Einzelheiten. Er wusste alles über Fauna und Flora, das heißt Tier- und Pflanzenwelt... das haben wir gelernt. Es war sehr intressant und wir sehr wissbegierig.

Zum Mittag gab es Hefeklöße, das war supersüß.

Am Nachmittag ging es baden. Wir tobten herum gingen auf die beiden Rutschen oder ließen uns im Wellenbad hin und her werfen. Irgendwann entdeckten wir auch die großen Wasserreifen und es ging wieder von vorn los. Wir entschieden unsere Betreuer anzugreifen und wollten sie Tauchen, das ging leider nach hinten los und so waren eher wir die Opfer, wurden ins Wasser geschmissen oder sahen die Wasseroberfläche von unten. Ein Heidenspaß.

Zum Abendbrot gab es leichte Verständigungsproblemchen. Also musste unser Betreuer Thomas nochmal los, um Fleisch zu organisieren. Mit Verspätung konnten wir dann endlich grillen und natürlich auch Essen. Es gab Steaks, Würstchen, Hühnchen, Salate und Toastbrot. Eine schöne Fresserei.

Nachdem die meisten im Bett waren, wurden die Jungs, auf eigenen Wunsch, mit lauter Musik wieder geweckt. Sie wollten den Mädchen einen Streich spielen. Also schlichen sie in das Mädchengemach und "beklebten" Türen und Duschköpfe mit transparenter Frischhaltefolie. Die meisten Betreuer haben geholfen. Nur der Thomas tat so als würde er schlafen. 

Nun da alle Kinder wieder im Bett waren und nur bei den Jungs vereinzelt noch jemand aus dem Fester schiehlte, griff ebend dieser "böse" Thomas seine Betreuerchen, mit einer Pistole, gefüllt mit Eiswasser, an. Das war eine Überraschung.

Durch den verursachten Krach und Spaß kamen wieder ein paar Kinder aus ihren Zimmern geschlichen und wollten bespaßt werden. Das ist natürlich kein Problem. So bekam jeder noch ein Glitzertattoo, sodass sie morgen Früh in Feenstaub erwachen können...! GUTE NACHT!